karindolittle

(M)eine Ansicht dieser Welt von rabenschwarz bis rosa, mancherlei in Reimen und einiges in Prosa


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Das Hotel zum 31.12.2013

Seit langem schon existierte dieses Haus unter dem gleichen Namen und mit gutem Ruf; es ging sogar so weit, dass die meisten Gäste, wenn sie dort erstmal eingezogen waren, garnicht mehr weg wollten und auf diesen Umstand hatte sich das Hotel eingestellt, vermietete Appartements langfristig zu günstigen Preisen.
So wuchs dort im Laufe der Zeit eine Gemeinschaft von Dauergästen heran, die sich fast alle gegenseitig kannten und teilweise sehr enge Beziehungen pflegten.
Als wieder mal ein „Neuer“ auftauchte, da sahen die anderem dem mit ruhigem Interesse entgegen. Jedoch fiel dieser neue Gast schon bald durch Verhaltensweisen auf, die man so in dieser Gesellschaft nicht gewohnt war.
So Kamen auf einmal Dinge aus den Zimmern der alten Gäste abhanden, überall lag schon bald Dreck herum und überhaupt hielten sich die neuen Mitbewohner nicht an die üblichen Regeln des Hauses, die sich ja über die JJahre als durchaus gut und sinnvoll erwiesen hatten.
Eine Hotelleitung gab es zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr: man hatte, da ja alles so reibungslos lief, die Angelegenheiten des Hauses an die Gäste übergeben und das waren bisher immer Leute mit tadellosem Verhalten.
Genau das begann nun zu einem Problem zu werden, denn niemand wollte den „Neuen“ schon in der Eingewöhnungszeit auf die Füße treten; man war den Umgang mit ähnlichem Gesindel einfach nicht gewohnt.
So setzte hinter vorgehaltenen Händen ein Ächzen und Stöhnen ein, es wurde gemumkelt und gemurrt, aber keiner fand einen Weg, den Ankömmlingen verständlich zu machen, dass es so nicht lange gut gehen würde.
Es dauerte eine ganze Weile, aber dann schien sich das Ärgernis von selbst zu erledigen. Die „Vandalen“ hatten ihr eigenes Zimmer so zugemüllt und herunter gewirtschaftet, das ein weiteres Leben darin ihnen nicht mehr möglich schien. Sie wollten entweder Hilfe von den anderen beim Aufräumen und Renovieren oder ein neues Zimmer. Wie aus einem Hals rief es da: „Alles besetzt!! Kein Raum mehr frei! Tut uns echt leid!“
So sahen sich die Neuen gezwungen, sich einen neuen Lebensraum zu suchen.
Es gab noch ein wenig Gerede im Hotel Erde, aber das legte sich bald, die Menschen waren schnell vergessen und es kehrte wieder Ruhe ein.

Anbei ein Lied von einem lieben langjährigen Freund, auf dessen Seite ich euch gerne weiter verweisen möchte : Thomas Felder

Mutter Kugel :

Ich bin die Mutter Kugel und
Ich hab nur ein Gesicht
Ich bin von allen Seiten rund
Mal dunkel und mal licht

Ich bin schon alt muß man verstehn
Ich hab schon viel erlebt
Was in mir ist das kann man sehn
Wenns oben auf mir bebt

In meiner Jugend habe ich
Mich tüchtig ausgetobt
Jetzt halt ich still und wende mich
Wie ich der Sonn gelobt

Im grauen Alter hat sie mir
Ein kostbar Kleid geschenkt
Ein Faunenfest samt geil Getier
Viel Frucht uneingeengt

Mein jüngstes Früchtchen ist derzeit
Ein Tier mit hohem Gang
Das macht sich breit fühlt sich gescheit
Lebts erst sekundenlang

In kurzer Zeit hats mir entstellt
Mein ehrbar Angesicht
Macht sichs zum eignen Schlachtenfeld
Hält selber sich Gericht

Gern hätt ich diesem schönen Tier
Die Ewigkeit gegönnt
Doch hats aus schierer Geltungsgier
Mein Angebot verhöhnt

Wenn sich dies Früchtchen ausgebrüllt
Und ausgeblutet hat
Dann wird mein Kleid ganz aufgewühlt
Ganz wundenweh sein matt

Dann wart ich bis die Sonne mein
Verletztes Antlitz heilt
Und in der Nacht des Mondes Schein
Auf meinen Narben weilt

(Text und Musik: Thomas Felder)

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Der Birnbaum

Wer kennt es nicht, das Gedicht vom Birnbaum des Herrn Ribbeck zu Ribbeck im Havelland?!

Da musste ich dran denken, als ich zwischen anderen alten Fotos das von unserem alten Birnbaum fand. Den gibt es zwar inzwischen nicht mehr, aber eben dieses Bild, dass ihn nicht eben in seiner besten Zeit zeigt, also in vollem Grün oder voller Birnen, aber sei´s drum…Bild

…..und so könnt ihr euch hier aus diesem mehr zufälligen Anlass gleich mal das Gedicht durch lesen und, was mich besonders freut, auch eine Rap-Version anhören, die ich im Netz gefunden habe. Viel Spaß!

Herr Ribbeck…

Birnbaum-Rap


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Hausbewohner : Momo, Lara und Humpel !

Little tom-cat  (klick)

Eine sehr schöne und leider auch sehr traurige Geschichte

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Ja – das mit Momo war eine schöne Geschichte, jedenfalls als er zu uns gelangte. davor lief es für ihn nicht so gut.
Nun mal von Anfang an:
Eines Tages erhielt ich einen Anruf von einer mir fremden Frau, die über diverse Ecken gehört hatte, das ich wohl hin und wieder Tiere aufpäppele und da ein gutes Händchen für habe. Sie erzählte davon, dass sie die Idee hatte, mit ihrer Katze zu züchten und habe diese decken lassen. Nun hatte sie zu Hause folgende Situation: die Katze war einige Tage nach der Geburt ihrer 5 Kitten verstorben und sie hatte versucht, diese kleinen Würmer mit Katzenmilch aus dem Supermarkt zu füttern. Noch dazu hatte sie kaum Zeit für die Tiere und ihre Kinder waren wohl auch nicht recht „vorbereitet“ auf diese Kitten und hatten , so deutete sie mir an, zwei von ihnen „versehentlich“ getötet.  Die nächsten beiden gingen gleich darauf ein, was mich bei der Versorgung ehrlich gesagt nicht weiter gewundert hat. Nun gab es da also noch ein kleines Katerchen und sie fragte, ob ich das zu mir nehmen könne. Ihr Freund würde mir den kleinen auch bringen.
Die Antwort war ja klar, obwohl ich gerade auf die Ankunft einer kleinen Katze wartete, auf Jule! Dazu später mehr.
Als nun ihr Freund das kleine Katerchen brachte, ohne alles, ohne ein Tuch oder etwas anderes was ihn hätte wärmen können, da war der nette Mann so dreist und wollte auch noch Geld für den Kleinen, und zwar nicht wenig!
Egal, er war hier und wurde liebevoll mit Fläschchen gefüttert, beschaust, von den anderen Tieren gut auf genommen und wurde ein wundervoller kleiner Kater.

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Es stellte sich geradezu als Glücksfall heraus, dass einige Wochen später auch noch die kleine Jule dazu kam, denn sie war im gleichen Alter und die beiden kamen sofort wunderbar miteinander klar, freundeten sich sichtlich an und wurden unzertrennlich. Es war eine herrliche Zeit und wir hatten extrem viel Spaß mit diesen beiden Jungkatzen. Mancher wird das kennen, eine kleine Katze ist schon ein Vergnügen zu beobachten, aber gleich zwei herum tollen zu sehen ist himmlisch. So viel Energie und Lebensfreund springt einem da entgegen, das es einfach ansteckend ist.

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So weit so gut, aber es kam noch besser, denn wir beschlossen, die beiden einmal Kinder haben zu lassen. Die ersten Paarungsversuche zu beobachten war das witzigste, was ich seit langem gesehen hatte. Bei denen klappt durchaus nicht alles von Anfang an! Oh – nein! Wie haben wirklich Tränen gelacht, aber letztlich hat´s geklappt.

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  Später erfuhren wir, das Momo bei einer Katze ein paar Häuser  weiter heimlich geübt hatte; erfolgreich! Die Leute hatten kein Problem damit, sie ließen ihre Katze seit Jahren umkastriert draußen herum laufen und hatten so regelmäßig Nachwuchs (was man nicht gut finden muss).
So gebar unsere Jule also 2 Monate darauf 7 zuckersüße Kitten, für die wir im Freundes- und Familienumfeld gute „Zieheltern“ hatten.

IMG_2353Man beachte den Bauch!! Ein Tag vor dem Wunder!

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…Es war ein herrliches Gewusel und Jule stellte sich als wahre Über-Katzenmutter heraus. Das Kätzchen, das wir aus diesem Wurf hier behalten haben, Lara, hat sie noch gesäugt, bis diese fast 5 Monate alt war und Jule war keineswegs genervt, sie genoss es und schien eher enttäuscht, als Lara auf diesen Service keinen Wert mehr legte.

So genossen wir hier unsere kleine Katzenfamilie und waren sehr froh über unsere Entscheidung uns einmal auf dieses Abenteuer einblassen zu haben! Genossen es so sehr, das wir uns vornahmen, es, sollten wir genügend gute Abnehmer zu finden, nach einem Jahr Pause für die Mama, zu wiederholen.

Fortsetzung folgt!                                                IMG_3460

                              Change.org

Ihr lieben! Diese Organisation gibt jedem die Möglichkeit eine Petition zu eröffnen und viele erreichen ihr Ziel auf diesem Weg. Bitte, meldet euch doch an und erhaltet auf diesem Weg immer Hinweise auf die neuesten Aktionen, um dann zu unterstützen, was euch unterstützenswert erscheint. Ich glaube, da ist für jeden etwas dabei! Danke!

Schwarze Löcher…

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Gerade habe ich eine Dokumentation überdie Geschichte des Universums gesehen, insbesondere über Schwarze Löcher,deren Geschichte und wahrscheinliche Zukunft. Ausgehend von der Erkenntnis, dass im Zentrum einer jeden Galaxie ein Schwarzes Loch (klick) existiert, das für deren Entstehung, Ausformung und letztendlich auch für ihr Ende verantwortlich ist, ausgehend von dieser Erkenntnis also, wurde dort prognostiziert, dass, nachdem alle Zentral-Löcher ihre Galaxieen `geschluckt`haben, die Schwarzen Löcher beginnen einander nach und nach gegenseitig zu verschlingen. Das würde dann so lange gehen, bis nur noch ein extrem großes Schwarzes Loch übrig bleiben würde, so die Doku. Wenn nun ein schwarzes Loch kein `Futter`mehr findet, dann würde es sich sozusagen selbst auffressen, würde sich mehr und mehr verdichten, so lange, bis die Energie so sehr zusammengeballt wäre, dass sie nicht weiter verdichtet werden kann und sich quasi selbst in einer Art Hyper-Explosion wieder ausschleudert.
Nun meine Idee:
Kann es nicht sein, das genau diese Hyper-Explosion ein neuer, wie wir es nennen, Ur-Knall wäre; das der als erwiesen geltende Ur-Knall und Ursprung unseres Weltalls, unseres Universums, solch eine Explosion eines letzten übrig gebliebenen Schwarzen Loches des vorherigen Universums war?
Wenn das so wäre, dann ergäbe sich daraus eine Art „Perpetuum-Mobile“, eine unendliche Kette von Universen, die aus einer Explosion entstehen und dann selbst verschlingen, bis zum Nächtes Knall! Dann wäre jedes Ende gleichzeitig ein Anfang! Eine, so finde ich, interessante Idee!

P.S.: wir haben übrigens auch ein kleines Schwarzes Loch hier bei uns zu Hause. Es wohnt in der Waschmaschine und frisst Socken!

Halb voll – halb leer

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Wenn ich schon ein paar Tage vorher weiss, es wird etwas geschehen, etwas Schönes, etwas, das mir Freude macht, dann schlägt mein Herz schon die ganze Zeit bis dahin etwas schneller, ich genieße die Vorfreude  und fiebere dem Tag entgegen, der schon allein dadurch zu etwas ganz Besonderem geworden ist.
Du kennest das kaum. Bei dir ist´s eher umgekehrt, wenn du nur hörst, da wird etwas geschehen, dann plagen dich von diesem Zeitpunkt an Befürchtungen und Ängste, das irgendwas dazwischen kommt oder das angepeilte Ziel sich als nicht lohnend heraus stellt. Und so wie ich durch meine Vorfreude die ganze Zeit davor auch schon genieße, so wächst in dir die Ahnung von Verdruss, Enttäuschung und Verlust.
Wenn Dr Tag dann kommt, so trage ich so viel Vorfreude und „Wohlfühl-Bereitschaft“ in mir, dass selbst ein relativ unscheinbares Ereignis für mich unvergesslich wird.
An dir aber nagen bis dahin die ganze Zeit Befürchtungen und Zweifel so sehr, das selbst etwas wirklich Großes es kaum noch schafft, diese Erstarrung zu durchbrechen und so entsteht in dir höchstens noch eine gewisse Erleichterung darüber, das all die negativen Dinge nicht eingetroffen sind, womöglich noch die Beteuerung, dass diese aber sicherlich gerechtfertigt gewesen seien.
Wenn´s tatsächlich nicht klappt, dann bleibt mir die freudige Erwartung, in der ich die Tage verbracht habe; dir bleibt nur das Gefühl, es doch mal wieder geahnt zu haben, was deine Nicht-Vorfreude“ scheinbar bestätigen!

Es ist als ob…. https://karindolittle.files.wordpress.com/2013/12/alsob-b.mp3

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Thema Artenschutz :   http://www.arkive.org/

Allen, die sich für Tiere interessieren, und zwar nicht nur für Hund und Katz´, also das „eigene“ Haustier, sondern etwas allgemeiner, denen möchte ich       diese Seite       ans Herz legen. Es geht um bedrohte Tierarten und es gibt jede Menge wundervolles Bild- und Videomaterial! Schaut halt mal rein und überzeugt euch selbst!

Und hier ein Schnupper-Beispiel!