karindolittle

(M)eine Ansicht dieser Welt von rabenschwarz bis rosa, mancherlei in Reimen und einiges in Prosa


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Für Dich

Wenn man noch richtig
herrlich frisch
verknallt ist,
sehnt sich fürchterlich
an jedem Tag und jeder Stund´
des and´ren Stimme, Anblick, Mund,
wenn alles schön und neu erscheint                                                                                                                                           und man,
wenn überhaupt,
nur Freudentränen weint,
dann ist es leicht und wunderschön
sich gegenseitig bei zu steh´n
bei kleinen Alltagssorgen.
Das ist normal und sicher schön,
doch spannend wir das Ganze dann,
wenn wir die Phase übersteh´n,
wenn Zeit vergeht,
man lernt sich kennen
und taucht ganz langsam tiefer ein,
in dieses and´ren Menschen Sein.
Das war beileibe nicht nur einfach,
sowohl für Dich, als auch für mich,
denn beide haben wir Geschichten
erlebt, die machten es uns schwer
einander angstfrei zu begegnen,
g´rade deshalb danke ich Dir sehr.
Du stehst wie stets an meiner Seite,
egal was grade so geschieht,
ob ich mich halbwegs gut fühl´ oder
wie häufig nur im Bett rum lieg´.
Auch ich bleib so an Deiner Seite,
begleite stetig Deinen Weg,
wenn Du Dich rumschlägst mit Dämonen,
von denen mancher in Dir lebt.
In manchen Zeiten konnt´  kaum jemand
versteh´n, was uns zusammen hält.
Manch einer hat so ins geheim
uns´re Beziehung an gezählt.
Doch gaben wir uns ein Versprechen,
ganz ohne offiziellen Schein,
uns gegenseitig in Respekt
und Liebe immer bei zu steh´n.
Das geht seit über zwanzig Jahren
und geht auch weiter, sag ich Dir,
auch wenn wir es nicht einfach haben,
Du nicht mit mir,
ich nicht mit Dir.
Das alles wollte ich mal sagen,
weil es im Alltag all zu oft
nicht hoch genug gewürdigt wird.
Ich liebe Dich,
weißt Du das noch?

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Für meine Tochter (als sie noch klein war)

Wenn sie dir aus den Händen gleitet
zu Boden schnellt
und scheppernd zerbricht
in tausend Teile,
dann weine nicht,
meine Kleine.
Wir haben mehr
als nur die eine.

Wir holen einfach Blech
und Besen
und eins, zwei, drei –
ist alles fort,
wie nie gewesen.

Und hat sie nur
´nen kleinen Sprung,
´ne kleine Delle abbekommen.
die haben wir
doch alle hier.

Drum,
keine Träne,
meine Kleine.
nichts ist gescheh´n
was deine Tränen
Wert gewesen.

Und aus den Scherben
machen wir
beide zusammen
gleich nachher
ein schönes Mosaik.
Das schaut sich später jemand an
und lobt das gute Stück.

Und nur wir beide
wissen dann,
wie es zu diesem
Kunstwerk kam.


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Wie Himmelskörper

Es ist, als sein wir Himmelskörper.
Ein jeder läuft auf seiner Bahn
und spürt die Kräfte auf sich wirken,
fühlt ihre Macht – und ahnt Gefahr.

Der Mond auf seiner ew´gen Runde
um diese Erde, leuchtend blau,
hat Angst, er wird auf lange Sicht
hineingesaugt und löst sich auf.

Die Erde wiederum befürchtet,
dass dieser stille, treue Freund,
sich langsam lösen wird und schließlich
ins weite Schwarz des Alls entfernt.

So zieht sie ihn, er hält dagegen,
statt sich den Mächten hin zu geben,
die schon seit ewig langen Zeiten
der beiden Wege weise leiten.

Zu manchen Zeiten ist ein jeder
der blauen Erde Ebenbild,
die zwischen Anzeihungs – und Fliehkraft
sich hin und her gerissen fühlt.

Dreht sie zu schnell um ihre Achse,
ist alsbald klar, dass ich zerreisst,
zu langsam, wird sie in sich stürzen,
weshalb sie nicht mehr weiter weiss.

So schaut sie ängstlich unentschlossen
in ihre Zukunft und sieht nicht,
das alles schon seit langer Zeit
recht gut für sie geregelt ist.

Es ist, als sein wir Himmelskörper
und suchen doch tagaus, tagein
nach allem, was uns schaden können,
statt auf die Mächte zu vertrau´n,
die uns und alles andere
entstehen ließ vor langer Zeit.
Wieso sind wir so voller Zweifel
und zu Vertrauen nicht bereit?


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Putin klatscht

Also, wie fang ich das jetzt an? Heute habe ich im Fernsehen die Übertragung der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Sotschi gesehen und da fiel mir etwas auf.
Nun – ich gönne allen Sportlern, Sportfans etc ihre Freude an Olympischen Spielen, ganz wirklich! Und die Schlussfeier war wirklich beeindruckend, aber was mir am meisten im Gedächtnis bleiben wird, da werden die Momente sein, in denen der Herr Putin ins Bild gebracht wurde.
Zuerst einmal war es interessant, wann das geschah. Immer, wenn sich zuvor gerade ein russischer Goldmedalliengewinner im Bild befand, schwups, der Schnitt, und da war er wieder. Mit einer Regelmäßigkeit, die jede Zufälligkeit ausschließt. Oh Mann – wie platt ist das denn?
Zweitens – hat noch jemand außer mir zufällig gesehen, wie er klatscht?
Als säße dort ein batteriebetriebenes Schellenäffchen, dessen Batterie nachlässt. Mit nahezu ungerührter Mine saß er da und machte, mir war, als sei es nur für die Kameras, sein bedächtiges : klapp – klapp – klapp!
Es schien ihm sichtlich schwer zu fallen, klatschend den Leistungen anderer Beifall zu zollen, Dabei lässt er sich doch so gerne feiern und bejubeln, welchem Zweck doch wohl aus seiner Sicht die ganze Veranstaltung diente, oder? Na und als Vorhang, hinter dem man das eine oder andere halbwegs verborgen regeln kann, solange die Öffentlichkeit hübsch abgelenkt ist.
Na ja, das ist ja nix Neues, aber – habt ihr den Putin klatschen seh´n?


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Schwerelos

Genau in dem Moment
als sich die Grenzen lösen
sich jede Form und jeder Halt verliert
wir beide
uns verlieren
in der Unendlichkeit
von Raum und Zeit
als wir verschmelzen
und in der Leere
zueinander finden
genau in dem Moment
umfängt mich dieser Traum
so greifbar zart
und schön
das mir nichts anders mehr bleibt
als in ihn tauchend
bald ein Teil von ihm
zu sein.
Ich lieg am Strand
in feinem Sand
spür´ warme Sonnenstrahlen
und rieche Seetang
salzig schwere Luft
in meiner Brust.
Wie unbewusst
zieht´s mich zum Meer
ich schreite Schritt für Schritt
in diese abendwarmen Wellen
geh´ immer weiter
steh´ schon bis zum Kinn
in dieser Flut
und gehe dennoch
ohne Furcht
und Schritt für Schritt
und fühl´ mich gut.
Tief in mir
warnt mich eine Stimme
ich müsse umkehr´n
oder untergeht´n.
Doch ich bin sicher
spüre keinerlei Gefahr
tauch´ ein
und atme weiter
als sei das
ganz und gar normal.
So treibe ich
den ganzen Leib im Wasser
in diesem sonnenwarmen Meer
als hätt´ ich nie in meinem ganzen Leben
je etwas anderes getan
als dieses hier.
Und schwerelos
so schwebe ich,
bin frei von jeder Furcht
von jeder Last
die über Wasser
nach mir fasst.
Die Grenze zwischen Meer und mir
verschwindet,
ich bin und war schon immer hier
so ohne jede Schwere schwebend
im körperwarmen sonnengold´nen
nach Seetang duftenden
Meer.
Genau in dem Moment
als sich die Grenzen lösen
sich jede Form und jeder Halt verliert
wir beide
uns verlieren
in der Unendlichkeit
von Raum und Zeit
als wir verschmelzen
und in der Leere
zueinander finden
genau in dem Moment
umfängt mich dieser Traum
so greifbar zart
und schön.


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Spielwiese : Neue Tierarten im Doppelpack !

Säbelzahnente-Stocktiger  ,  Schäferfliege- Stechhund   ,  Hundewal-Blaufloh  ,   Silberbär-Braunfisch  ,   Rotbock-Ziegenfuchs  ,   Gottesameise-Waldanbeterin  ,   Schuhtier- Schnabelschnabel  ,   Schildtier-Gürtelkröte ,    Clownstorch-Schwarzfisch  ,   Fliegenhai-Walschnäpper

,……na – wer macht weiter?

Und hier schon die ersten Ergänzungen:

von Regina Kuhny:
Ameisenlurch – Froschbär, Eistiger – Königsbär, Mähnenspecht – Buntwolf, Stabfrosch – Laubheuschrecke, Klappersalamander – Feuerstorch , Klammerhirsch – Damaffe , Stachelnashorn – Panzerschwein ,
Kreuzfrosch – Breitmaulspinne , Klapperkäfer – Rosenschlange ,
Regenkäfer – Borkenwurm

von Doris Fiutak kam:
Schwertdogge – Bullfisch , Rauhaarschlange – Pythondackel ,
Ringelschleiche – Blindtaube , Gottesgarnele – Riesenanbeterin ,
Wildmännchen – Erdschwein

Saihttam Rawdul:  Pottsau – Wildwal

Liara Andrea Borchers:  Königsfink – Zebratiger

Und ich habe auch noch mehr Ideen:

Kaulaffe – Brüllquappe , Tüpfeleule – Schleierhyäne , Stinkgleiter – Baumtier , Ringelru – Kängunatter , Brillenfrosch – Ochsenschlange , Taschenbär – Lippenkrebs , Beutelschmerle – Saugratte , Knoblauchbarbe – Zebrakröte , Zitronenschwein – Hängebauchfalter !

Bitte, bitte schreibt mir eure Ideen und benutzt dazu bitte das Kommentarfeld benutzen!          Ich freu mich über jede hier landende Idee!!!!

Auch werde ich versuchen das eine oder andere Tier zu malen!

Traut sich noch jemand ?

Das wäre super-duper-genial!

Entweder einscannen oder Foto machen und schicken.


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Menschenbild

Bitte erstmal das hier lesen und anschauen!(klick)!

Liebe Beth!

Bild

Danke für deine Entscheidung dich nicht zu verstecken.                                        Wir sind alle Menschen, nur Menschen und dann erst mal ganz lange nichts.                                                                                                                Wer da als erstes nach Schubladen sucht, in die er einzelne und Gruppen stecken kann, der scheint das offenbar zu brauchen, da er die Vielfalt und Vielschichtigkeit des realen Lebens sonst nicht aushalten kann, wahrscheinlich, weil diesem Menschen selbst die nötige innere Stabilität fehlt.

    Ein selbstbewusster Mensch muss sich nicht auf Kosten anderer (scheinbar) aufwerten; das hat er/sie nicht nötig !

    So gesehen sind alle Menschen mit faschistischen Gedanken doch wohl eher ganz arme Schweine als starke Menschen. Ebenso all die, die ihre Meinungen mit Gewalt vertreten, weil sie Kritik und Andersdenkende        nicht ertragen können und sich anderweitig offenbar kein Gehör verschaffen können.                                                                                          Wer Schubladen und Gewalt braucht, der sollte einem leidtun, ganz wirklich leidtun!
Das sehe ich jedenfalls so!

P.S.: …und wenn sich jemand so aufplustern muss, um das Gefühl zu haben, dass man ihn wahrnimmt, was befindet sich dann in seinem Inneren?