karindolittle

(M)eine Ansicht dieser Welt von rabenschwarz bis rosa, mancherlei in Reimen und einiges in Prosa

Wie Himmelskörper

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Es ist, als sein wir Himmelskörper.
Ein jeder läuft auf seiner Bahn
und spürt die Kräfte auf sich wirken,
fühlt ihre Macht – und ahnt Gefahr.

Der Mond auf seiner ew´gen Runde
um diese Erde, leuchtend blau,
hat Angst, er wird auf lange Sicht
hineingesaugt und löst sich auf.

Die Erde wiederum befürchtet,
dass dieser stille, treue Freund,
sich langsam lösen wird und schließlich
ins weite Schwarz des Alls entfernt.

So zieht sie ihn, er hält dagegen,
statt sich den Mächten hin zu geben,
die schon seit ewig langen Zeiten
der beiden Wege weise leiten.

Zu manchen Zeiten ist ein jeder
der blauen Erde Ebenbild,
die zwischen Anzeihungs – und Fliehkraft
sich hin und her gerissen fühlt.

Dreht sie zu schnell um ihre Achse,
ist alsbald klar, dass ich zerreisst,
zu langsam, wird sie in sich stürzen,
weshalb sie nicht mehr weiter weiss.

So schaut sie ängstlich unentschlossen
in ihre Zukunft und sieht nicht,
das alles schon seit langer Zeit
recht gut für sie geregelt ist.

Es ist, als sein wir Himmelskörper
und suchen doch tagaus, tagein
nach allem, was uns schaden können,
statt auf die Mächte zu vertrau´n,
die uns und alles andere
entstehen ließ vor langer Zeit.
Wieso sind wir so voller Zweifel
und zu Vertrauen nicht bereit?

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